INHALT DER DATENBANK

In der Forschungsdokumentation wird Sekundärliteratur zu allen Beständen verzeichnet, die in der Abteilung Handschriften und Alte Drucke verwahrt werden. Im Einzelnen sind das Handschriften, Nachlässe, Autographen, seltene und besonders wertvolle Drucke, jedoch – von ganz wenigen Ausnahmen (Mus.ms. A bis C und 3725) abgesehen – keine Musikalien, für die die Musikabteilung zuständig ist. Etwa 90% der Nachweise beziehen sich auf Handschriften.

Die seit 2004 neu erstellten Titelaufnahmen sind vollständig erfasst, die Aufnahmen aus dem konvertierten alten Katalog bieten dagegen ein recht heterogenes Erscheinungsbild. Sie reichen von maschinenschriftlichen vollständigen Titelaufnahmen bis zu handschriftlichen Kurztiteln.

RECHERCHE

Grundsätzlich werden zwei alternative Sucheinstiege angeboten, nämlich die einfache und die erweiterte Suche. Die Recherchemöglichkeiten entsprechen dabei weitgehend denen des BSB-OPAC.
Die Signatur einer Handschrift oder eines Drucks stellt hier das häufigste und wichtigste Suchkriterium dar: Um Unschärfen auszuschließen, empfiehlt sich dabei die exakte Suche bzw. Phrasensuche. Bitte setzen Sie die Signatur in Anführungszeichen („Clm 4711“), ggf. trunkieren Sie mit Stern. Die Auto-Vervollständigen-Funktion gibt Ihnen während der Eingabe Hinweise auf die korrekte Signaturen-Schreibweise. Eine komplette Signaturen-Übersicht finden Sie hier.

Inzwischen nicht mehr gebräuchliche Schreibweisen wie „Cod.lat“ (für Clm), „Cod.germ.“ (für Cgm) und „Graec.monac“ (für Cod.graec.) sind genauso wie Altsignaturen (z.B. Vorsignaturen der lateinischen Fragmente, Cim., Cod.c.pict., etc.) und Normnummern von Druckschriften (BSB-Ink-, VD16-, VD17- und VD18-Nummern) in der Datenbank nicht hinterlegt; die entsprechenden leihfähigen Signaturen sind im Bedarfsfall über die einschlägigen Fachdatenbanken und v.a. den BSB-OPAC zu ermitteln.

Weitere Suchmöglichkeiten:

Titelstichwort

Suche nach Stichwörtern aus dem Titel oder Untertitel der Forschungsbeiträge sowie nach Zeitschriften- und Reihentitel. Hier und in den weiteren Suchfeldern steht Ihnen die Auto-Vervollständigen-Funktion ebenfalls zur Verfügung.
Das Titel-Feld kann neben anderen Bemerkungen auch „Siehe“- und „Siehe auch“-Hinweise enthalten. Am Häufigsten beziehen sich diese auf das Hss.-Archiv; hierin befinden sich ungedrucktes Material, einzelne Abbildungen usw., aber keine unveröffentlichten Katalogisate der Bibliothek.

Autor /Hrsg.

Suche über den Namen des Verfassers des Forschungsbeitrags bzw. des Herausgebers.

Da in dem alten Katalog (vor 2003) die Titel und Verfassernamen i.d.R. bei jedem Nachweis aufgeführt sind, kann die Suche in diesem Feld zu Mehrfachtreffern desselben Literaturnachweises führen . Die Felder sind auch nicht immer zuverlässig belegt, insofern ist das Suchergebnis ggf. nicht vollständig.

Jahr

Suche eingrenzen auf den Bestand des Handschriften-Lesesaals

In der Suchmaske haben Sie zudem die Möglichkeit, gezielt nach Nachweisen zu selektieren, die im Freihandbestand des Lesesaals für Handschriften und Alte Drucke (Hbh/…) bequem zugänglich sind. Sonderdrucke (Hbh/Sonderdruck) können an der Lesesaaltheke bestellt werden. Wird keine Sucheinschränkung vorgenommen, erhalten Sie auch Titel ohne Signaturangabe oder mit einer Magazinsignatur, die ggf. über den BSB-OPAC zu bestellen sind.

ERGEBNISANZEIGE

Die Trefferliste enthält zunächst Kurzanzeigen der einzelnen Forschungsbeiträge (i.d.R. Titel, Autor, Erscheinungsjahr, Standortsignatur). Durch Anklicken gelangen Sie zur Einzelanzeige mit vollständigen Angaben, bei Titeln aus dem alten Katalog (vor 2003) werden auch Images der Katalogkarten  angeboten. Diese bieten mehr Angaben der retrokonvertierten Titel, als 2003 in die Datenbank übernommen werden konnten.

In der Einzelanzeige haben Sie die Möglichkeit zur Weitersuche mit Autorennamen, Aspekt, Handschriften- und Standortsignaturen. Zudem wird bei den Handschriften- und Druckschriftensignaturen immer und bei den Standortsignaturen (Hbh, Hbl, Hbfo, Magazin) in der Regel ein Link in den BSB-OPAC angeboten, worüber Sie vollständige(re) Angaben erhalten. Ggf. ist auch ein Link zum Volltext des Forschungsbeitrags (Aufsatz, Monographie) Bestandteil der Vollanzeige.

Im linken Bereich des Bildschirms werden Facetten als Sucheinschränkung angezeigt. Zwei davon, der Aspekt und die Datenherkunft, sollen kurz erläutert werden.

Aspekt

Dieses Selektionskriterium bezeichnet den sachlichen Aspekt, unter dem die Handschrift oder der Druck in dem Forschungsbeitrag behandelt wird. Folgende 11 normierte Bezeichnungen werden bzw. wurden vergeben:

  • Abbildung(en)
  • Edition
  • Einband
  • Faksimile
  • Geschichte
  • Kunst
  • Musik
  • Papier
  • Schrift
  • Text
  • Text-Abdruck

Die Kategorie ist nicht immer belegt. Die entsprechende Einschränkung der Suche kann daher dazu führen, dass wichtige Titel im Suchergebnis nicht enthalten sind.

Datenherkunft

Die Facette ermöglicht die Eingrenzung der Suche nach der Herkunft der Titelaufnahmen. Hierbei werden drei unterschieden:

  1. Alter Katalog (vor 2003) = Nachweise aus dem konvertierten Literaturkatalog (mit Images zu den Katalogkarten)
  2. Neuaufnahmen Aufsätze und
  3. Neuaufnahmen Monographien = seit 2004ff. aufgenommene Titel mit vollständigen bibliographischen Angaben

Die Selektion nach Neuaufnahmen liefert zwar auch Titel mit früherem Erscheinungsdatum, für eine zuverlässige zeitliche Eingrenzung der Forschungsliteratur empfiehlt es sich indes, die entsprechende Zeitraum-Facette auszuwählen. Die Selektion nach Neuaufnahmen kann auch die Wahrscheinlichkeit auf einen Link zum Volltext des betreffenden Forschungsbeitrags erhöhen. 

Ergänzend soll auch auf die Möglichkeit hingewiesen werden, sich mit der Facette "Bezugswerk: Volltext" ausschließlich im Volltext online verfügbare Titel anzeigen zu lassen

MELDUNGEN VON NEUAUFNAHMEN UND KORREKTUREN

Zur Meldung nicht vorhandener oder neuer Literaturangaben schicken Sie uns bitte eine Nachricht an diese Adresse: handschriften(at)bsb-muenchen.de . Gerne können Sie sich auch bei uns melden, sofern Ihnen Fehler in den vorhandenen Aufnahmen auffallen. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!